Hrísey - Ferðaþjónusta

  TraktorfahrtenDie Traktorfahrten sind besonders beliebt. Es handelt sich um etwa 40 minütige Ausflugsfahrten auf Heuwagen, die vom Traktor

Touristisches Angebot

  

Traktorfahrten

Die Traktorfahrten sind besonders beliebt. Es handelt sich um etwa 40 minütige Ausflugsfahrten auf Heuwagen, die vom Traktor gezogen.
Informationen zu den Fahrten gibt es direkt bei Tel.: 00354 - 6950077 mrh@hrisey.net

Leuchtturmsfahrt

Beliebt sind auch Fahrten zum Leuchtturm. Die Aussicht vom Leuchtturm ist herrlich und den Mittsommernachtssonnenuntergang dort zu erleben, kann zum unglaublichen Erlebnis werden. Die Fahrten dauern 1 1/2 bis 2 Stunden. Sie haben bei jeder Leuchtturmsfahrt Reisebegleitung.
Buchung unter folgenden Nummern: 00354 - 6950077, mrh@hrisey.net
 
Mindestteilnehmerzahl: 5 Personen


Übernachtung

Camping:
Übernachtung im "Brekka", Tel.: 00354 - 4661751, - 6953737

Restaurants/ Cafés

Brekka (Restaurant/ Cafés), Tel.: 00354 - 4661751 / 6953737
Júllabúð (Lebensmittelladen und Imbiss), Tel.: 00354 - 4661707

Dienstleistung

Schwimmbad, Tel.: 00354 - 4612255

Sparkasse, Tel.: 00354 - 4661800

Post, Tel.: 00354 - 4661800
Bankomat  vorhanden.

Spazierwege führen am öffentlichen Fußballfeld vorbei, das jedem als Spielfeld frei zur Verfügung steht.

Übernachtungsmöglichkeiten in Hrísey 

Brekka

Im Angebot sind DZ mit gemachten Betten.
Nähere Informationen unter den Nummern: 00354 - 4661751 und -6953737 oder via Internet: brekkahrisey@brekkahrisey.is

Wanderwege auf Hrísey

Hrísey hat eine Fläche von rund 11,5 qkm. Die Insel ist ca. 7 km lang und 2,5 km breit an der breitesten Stelle. Nördlich des Leuchtturms ist sie am höchsten mit einem Maß von 110 m über dem Meeresspiegel. Dieser höchste Punkt nennt sich Bratti und von dort laufen Geröllhänge bis ins Meer.

Zahlreiche Wälle liegen über der ganzen Insel. Es wird gesagt, dass diese Wälle sehr alt sind und einige von ihnen scheinen errichtet worden zu sein, um den Landbesitz abzugrenzen. Man vermutet, dass diese Wälle ganz besondere und interssante Informationen bergen, die man erhielte, wenn archäologische Untersuchungen an ihnen unternommen würden.

Drei markierte Wanderwege befinden sich auf der südlichen Inselhälfte.
Der grün gekennzeichnete Weg hat eine Gesamtlänge von rund 2,3 km.
Der gelb gekennzeichnete Weg hat eine Gesamtlänge von rund 4,5 km.
Der rot gekennzeichnete Weg hat eine Gesamtlänge von rund 5 km.

Vieles gibt es auf diesen Wanderwegen zu sehen und zu lernen. Gute Beschilderung an den Wegen nähren die Wißbegierde und machen sie zu Lehrpfaden.

Im Folgenden einige Beispiele, was auf den Pfaden entdeckt werden kann:

Der verlassene Hof Hvatastaðir liegt östlich. Dort sieht man gut erhaltene Hofruinen, doch niemand weiß, aus welcher Zeit diese stammen. Dort sind auch Schafsstallgründe umgeben mit zweifachen Erdwällen. Der innere Wall ist 140 m lang und der äußere

725 m. Zudem liegt ein bemerkenswerter, gemauerter Baugrund dort in der Nähe, auf einer mit Kieseln gefüllter Aushebung. Türöffnungen sind am Ostgiebel des Baus.

Alte Kohlengräben sind auf der Insel verbreitet. Ein sehr gut erhaltener ist auf dem Grünen Weg. Auf einer Informationstafel am Weg wird geschildert, wie aus damaligen Baumgewächsen Kohle gewonnen wurde.

Seit Jahrzehnten wurden und werden überall Bäume auf Hrísey gepflanzt.

Auf dem selben Weg läuft man an alten Torfgräben vorbei. Die Tafel enthält Erläuterungen zur Torfgewinnung; wie Torf genommen und getrocknet wurde, um zur Feuerung zu dienen.

Im Ostteil der Insel ist die zweitgrößte Energiequelle des Landes, dort wo Friedens- und Liebesstrahlungen um das Gebiet vom Berg Kaldbak strömen, der hier östlich des Fjords aufragt.

Es lohnt sich, hier zu halten und sich niederzulassen, wenn es das Wetter zuläßt, um an diesem stimmungsvollem Ort die Informationen auf der Tafel zu lesen.

Nirgends sieht man besser auf die Hofruinen, die am Meer entlang des Látrastrands standen. Majestätische Berge ragen herauf und verleihen ihrer Umgebung einen abenteuerlichen Glanz.

An einer Stelle sieht man vermutlich Zeichen eines Gletschers, der in der letzten Eiszeit womöglich aus dem Süden über Hrísey, aus dem Eyjafjord raus kroch.

Tiefe, aufgeworfene Rillen und feine Sprünge geben eine Idee über die bedrohlichen Kräfte, die hier wirkten. Die Informationstafel gibt hierzu nähere Auskünfte. Der Geologe

Guðmundur Ómar Friðlaugsson fand einige Schritte weiter östlich viele Quergänge, die auf Island äußerst selten sind. Berechnungen zufolge hat sich die Ostseite nach Norden bewegt, doch der Hauptteil der Insel hat sich gen Süden bewegt. Der Quergang neigt sich um 20-30% nach Südwesten unter der Insel. Die Erdwärme auf Hrísey rechnet man diesen Quergängen zu, laut den geologischen Punkten zu Hrísey nach Guðmundur Ómar Friðlaugsson.

Dem Vogelleben auf Hrísey wird große Beachtung auf den vielen Schildern geschenkt, die an den Wegesrändern aufgestellt sind. Um die 40 Vogelarten brüten hier jährlich auf der Insel. Einige Arten sind weniger vertreten, andere treten zu Tausenden auf.

Am 12.Juli 1202 stieg Guðmundur Arason an Land der Insel, auf dem Wege nach Norwegen zur Bischofsweihe, und hielt eine Messe mittig den damals existierenden Höfen. Dort sind noch immer die Flurnamen Biskupshalli und Biskupshallarholt.

Von diesem Ereignis wird auf einer der Tafeln am Wegesrand berichtet: Was Guðmundur Arason auf jener Reise auf der Insel versprach, und was er 30 Jahre später hielt, dann als geweihter Bischof - Bischof Guðmundur der Gute.

Dieser Text wurde schriftlich verfaßt von Þorsteinn Þorsteinsson von Hrísey und ins Deutsche übersetzt von Myriam Dalstein, Skeið í Svarfaðardal.

 

Framsetning efnis

Hrísey | 4.2°C | 5 m/s
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